Bildungspartner Stadtbibliothek

Bildungspartnerschaften mit zehn Ludwigsburger Schulen

Während sich Firmen und Betriebe schon seit längerem als Bildungspartner bewährt haben und auf diese Weise nicht nur das Verständnis der Jugendlichen für die Arbeitswelt fördern, sondern auch geeigneten Nachwuchs finden, hat die Bildungspartnerschaft mit der Bibliothek andere Inhalte. Dass sich die IHK-Bezirkskammer Ludwigburg dennoch in der Unterstützung dieser Partnerschaften so engagiert hat – dafür herzlichen Dank.

Warum Bildungspartnerschaften? Was kann die Stadtbibliothek den Schulen bieten und was können die Schulen für die Bibliothek tun?


Die Vermittlung von Medien- und Informationskompetenz ist eine Kernaufgabe von Bibliotheken, sie ist zugleich in den Schulen ein zentrales Lernziel im Rahmen der Vermittlung von Methodenkompetenzen. Denn ohne die Fähigkeit, den eigenen Informationsbedarf zu formulieren, die geeignete Literatur oder digitale Information zu finden, zu bewerten und sinnvoll zu nutzen, kommt in unserer Wissensgesellschaft, in der das selbstbestimmte Lernen immer wichtiger wird, niemand mehr aus.

Die Stadtbibliothek verfügt über ausgebildete Fachleute auf diesem Gebiet und kann Schülern und Lehrkräften dieses Wissen weitergeben. Das geschieht in mehreren Jahrgangs- und Niveaustufen in aufeinander aufbauenden Schulungsprogrammen, die die Stadtbibliothek für ihre Bildungspartner durchführt.

Diese Schulungsprogramme werden mit den neuen Vereinbarungen fest in die Schulcurricula integriert, so dass sichergestellt ist, dass alle Schüler daran teilnehmen. Das ist in allen geschlossenen Verträgen ein zentrales  gemeinsames Element. Hinzu kommen weitere Vereinbarungen, die individuell zwischen Schule und Bibliothek getroffen werden. Weiterhin stehen die Fachleute in der Bibliothek den Schülern – wie auch allen anderen Bürgern - für Fragen und zur Unterstützung zur Verfügung.

Warum gerade die Innenstadtschulen und Schulen im Bildungszentrum West?

Die unmittelbare Nähe von zahlreichen Schulen zur Stadtbibliothek hat deren Konzept schon immer mit geprägt. Für die Schulen und die Schüler ist das stets ein großer Vorteil gewesen – eine Bibliothek mit einem so differenzierten Bestand in der Nachbarschaft zu haben – das gibt es selten. Zum Alltagsbild der Stadtbibliothek gehören schon immer viele Schüler, die dort arbeiten, recherchieren, lernen – oft auch gemeinsam. In den letzten Jahren ist das immer mehr geworden, so dass oft schon die Sitzplätze knapp sind. Die Innenstadtschulen sind also die natürlichen Partner einer Bibliothek, die zugleich auch Funktionen einer zentralen Schulbibliothek erfüllt.

Was ist der Gewinn der Stadtbibliothek?

Die Ressourcen der Stadtbibliothek sind begrenzt. Um das zumindest für die Innenstadtschulen alles leisten zu können, hat sich die Bibliothek intern umorganisiert. Für die weiterführenden Schulen gibt es mit Yvonne von Waldenfels und Oliver Altmann neue Ansprechpartner, für die Grundschulen ist es, wie lange bewährt, Jutta Gottwald. Für die Betreuung der Schulen am Bildungszentrum ist Rita Pfeiffer, Leiterin der Zweigstelle  West und unterstützend das Team der Zweigstelle, zuständig. Ziel ist es, mit den eingesetzten Kräften  möglichst viel zu erreichen, so dass hier eine Konzentration der Kräfte auf die Schulen erfolgt, die zu einer kontinuierlichen und systematischen Zusammenarbeit bereit sind. Das ist nur mit einer engen und   verlässlichen Zusammenarbeit erreichbar, wie sie hier angestrebt wird. Aus Sicht der Stadtbibliothek ist wichtig, dass alle Schüler während ihrer Schullaufbahn mehrfach in die Bibliothek kommen und die vielfältigen Chancen, die sich dort bieten, schrittweise immer besser kennenlernen.

Die Förderung von Lesemotivation und Lesekompetenz, Lust wecken, sich mit interessanten Themen zu beschäftigen (von den Dinosauriern über die Steinzeit bis hin zur Raumfahrt bietet die Bibliothek dazu reichlich Gelegenheit) ist eine weitere Kernaufgabe der Stadtbibliothek.

Erstmals schließt auch eine Ludwigsburger Grundschule die  Bildungspartnerschaft. Die Pestalozzischule geht mit der Bibliothek konsequent den Weg vom ersten Kontakt mit der bunten Vielfalt der Medien zur Stärkung der Lesefertigkeit und des Textverständnisses bis zum eigenständigen  Recherchieren. Ziele der Kooperation sind weiterhin die Optimierung und bessere Abstimmung der  Bibliotheksangebote auf die schulischen Bedarfe. Beispielsweise eine thematische Koordinierung der  Medienerwerbungen entlang der schulischen Schwerpunkte, gemeinsame Aktivitäten im Rahmen von Projekten und ein kontinuierlicher Austausch zwischen den Partnern. Dazu gehört auch die ständige Weiterentwicklung der einzelnen Bausteine.

Erste Erfolge zeigten bereits die Vorgespräche: So konnten einige Vorschläge der Schulen bereits umgesetzt werden, wie zum Beispiel ein Medienkoffer für Schulen mit Anschlussklassen für Kinder, die Deutsch als Zweitsprache erst erlernen. Ein zentrales Erfordernis ist, dass die Räume der Bibliothek so ausgestaltet  werden, dass ausreichend Platz für die Arbeit mit Schulklassen, für Unterricht in der Bibliothek und für  Schülerarbeitsplätze geschaffen wird. Bis das möglich ist, werden viel Improvisation und ausgefeilte zeitliche Absprachen erforderlich sein. Unter anderem öffnet die Bibliothek ihre Pforten für Schulklassen auch am – regulär geschlossenen – Montag.

Weitere Informationen erhalten Sie bei:

Yvonne von Waldenfels   Jutta Gottwald
Teamleiterin   Teamleiterin
(weiterführende Schulen)   (Kitas und Grundschulen)
Telefon: 07141 910-28 21   Telefon: 07141 910-28 23
E-Mail   E-Mail
     
Kerstin Molitor   Sabine Fiedler
Leitung Zweigstelle West
  IHK Aus-und Weiterbildung
Telefon: 07141 910-28 01
  Telefon: 07141 122-235
E-Mail   E-Mail

Und bei den beteiligten Schulen:

Elly-Heuss-Knapp-Realschule
Goethe-Gymnasium
Gottlieb-Daimler-Realschule
Justinus-Kerner-Schule
Mörike-Gymnasium
Osterholzschule
Otto-Hahn-Gymnasium
Pestalozzi-Schule
Schiller-Gymnasium

 

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